Erdbeer-Galettes

Auch bei mir muss es manchmal schnell und einfach gehen. Meistens halten dann Rezepte wie Muffins und Brownies her, aber ich hatte Lust etwas neues auszuprobieren. Etwas mit intensiven Erdbeergeschmack. Entschieden habe ich mich dann für diese kleinen, hübschen Galettes. Mürbteig zusammenkneten, mit Erdbeeren belegen, backen und schon sind sie fertig. Super einfach, sehr schnell und sowas von lecker! Yum! Es gibt kaum einen besseren Geruch, als Erdbeeren die in einem Kuchen gebacken werden.. einfach unbeschreiblich! Bitte unbedingt ausprobieren :)

Erdbeer-Galettes

(5 Stück)

300 g Mehl

1 Packung Vanillezucker

Abrieb einer halben Zitrone

125 g Butter

1 EL Weißweinessig

6-7 EL sehr kaltes Wasser

 

350-400 g frische Erdbeeren

3 EL Staubzucker

1 EL Maizena

Hagelzucker

  • für dem Mürbteig Mehl, Zucker, Zitronenabrieb, Butter, Weißweinessig und kaltes Wasser verkneten, bis ein homogener Teig entsteht
  • in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen
  • Ofen auf 220°C Umluft (oder 240°C Ober-Unterhitze) vorheizen
  • Erdbeeren in Scheiben schneiden und mit Staubzucker und Maizena vermengen
  • den Mürbteig ausrollen und insgesamt 5 Kreise (à 16 cm Durchmesser) ausstechen

  • anfangs gehen sich nur 4 Kreise aus, aber ihr könnt den Teig problemlos noch einmal kurz zusammenkneten, ausrollen und den 5. Kreis ausstechen!
  • die Teigkreise mit Eiklar bestreichen und mit den Erdbeeren belegen – einen 1 cm breiten Rand frei lassen (siehe Fotos)
  • den Rand einschlagen, fest andrücken und mit Dotter bepinseln
  • mit Hagelzucker bestreuen und für etwa 25 – 30 Minuten backen

 

 

 

Nutella & Strawberry Cupcakes

Huiuiui heute habe ich was besonders leckeres für euch! Mit Nutella gefüllte Cupcakes getoppt mit einem Erdbeer-Buttercreme Frosting.. Soo hübsch und soo gut, dass sie innerhalb kürzester Zeigt aufgefuttert waren. Als großer Nutella-Junkie, wollte ich schon ewig Rezepte mit Nutella ausprobieren.. Nur habe ich bis jetzt kaum welche gefunden die mir wirklich gefallen haben. Schließlich habe ich dann einfach dieses Rezept zusammengeschrieben und mich umso mehr gefreut, dass es so gut ankommt und einwandfrei funktioniert hat.

Ein kleiner Tipp, macht nicht ganz soviel Frosting auf die Cupcakes wie ich – es ist doch sehr mächtig..

Nutella & Strawberry Cupcakes

(10 Stück)

115 g weiche Butter

150 g Zucker

2 L Eier

180 g Mehl

2 gestrichene TL Backpulver

120 ml Milch

1/2 TL Vanillepaste

10 TL Nutella

  • Backrohr auf 170°C (Umluft) vorheizen
  • weiche Butter und Zucker für etwas 5 Minuten schaumig mixen
  • während dem mixen, nach und nach die Eier zugeben
  • Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben
  • Mehlmischung und Milch abwechselnd unterrühren – das könnt ihr auch mit dem Mixer machen, aber auf niedrigster Geschwindigkeit
  • Vanillepaste unterrühren
  • die fertige Masse auf die Cupcakeförmchen verteilen – wenn ihr wollt könnt ihr natürlich Hülsen (=Papierförmchen) verwenden
  • für 15-20 Minuten backen (Stäbchenprobe!)
  • auskühlen lassen
  • mit Hilfe eines Parisienneausstechers, die Cupcakes ein wenig aushöhlen (siehe Foto)
  • mit je einem TL Nutella füllen und den Deckel wieder daraufsetzen

Erdbeer-Buttercreme-Frosting:

300 g sehr weiche Butter

200 g Staubzucker

80 ml Schlagobers

3 EL Erdbeermarmelade (ihr könnt auch weniger bzw. mehr Marmelade verwenden – ganz wie es euch schmeckt)

1 Hand voll Erdbeeren für die Deko

  • Butter und Staubzucker 5 Minuten lang sehr cremig mixen
  • Obers zugeben und ca. 1 Minute weicher schlagen
  • Erdbeermarmelade unterrühren
  • das fertige Frosting in einen Dressiersack mit Sterntülle abfüllen und auf die ausgekühlten Cupcakes dressieren (Verwendet ruhig weniger Frosting pro Cupcake als ich, Buttercreme ist sehr mächtig!)
  • mit Erdbeeren dekorieren

Leckeres Porridge Grundrezept

Nachdem der Porridge-Hype nun etwas abgeflaut ist, habe auch ich mich an ein paar Rezepte gewagt. Und siehe an.. Ich liebe Porridge!!! Ich kann mich noch erinnern, dass meine Mutter es früher einige Male für uns Kinder zum Frühstück gekocht hat, allerdings war ich nie wirklich begeistert davon.. Da war mir Grießkoch mit einem großen Löffel Nutella 1000 mal lieber! Eigentlich bin ich keine große Frühstückerin, naja, nicht vor 10 Uhr zumindest. Da liege ich doch viel lieber 10 Minuten länger im Bett. Tja, dass ist jetzt nicht mehr so. Ich bin ein totaler Porridge-Freak geworden und steh sogar früher auf dafür! Mittlerweile habe ich einige Rezepte ausprobiert und dieses hier, ist mein allerliebstes Grundrezept! Was mir an Porridge besonders gefällt, ist das er unheimlich flexibel ist.. Falls das Sinn macht? Du kannst ihn an jeden Geschmack anpassen.. Ganz gesund, mit Wasser und Magermilch (50:50), braunem Zucker und viel Obst. Oder aber, ihr kocht die Haferflocken mit einem Teil Kokosmilch und rührt einen Löffel Schokolade dazu.. YAM.. Oder – ein persönlicher Favorit – ihr mengt tiefkühl Waldheidelbeeren (keine Kulturheidelbeeren) unter den heißen Porridge und bekommt die tollste, knalligste lila Farbe :) Ein paar Scheiben Kiwi darauf und ihr habt Color-Blocking vom Feinsten!

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Ich habe schon so viele Variationen probiert und jede hat geschmeckt! Was besonders praktisch ist, Porridge ist nicht nur gesund, es hält auch wirklich lange satt. Also, auch an euch Frühstücksmuffel – ran an die Haferflocken! Da lohnt es sich auch mal 10 Minuten früher aufstehen, versprochen!

Porridge mit Zimt, Vanille und viel Obst!

1 (große) Portion

300 ml Milch

60 g kernige Haferflocken

1 EL brauner Zucker

1 Msp gemahlenen Zimt

1 Msp gemahlene Vanilleschote (da verwende ich die Vanilleschoten-Mühle von Dr. Ötker – super praktisch!)

viel Obst, ganz nach eurem Geschmack

– Milch, Haferflocken, braunen Zucker, Vanille und Zimt in einem Topf vermengen

– unter gelegentlichem rühren aufkochen lassen

– etwa 10 Minuten auf niedrigster Stufe köcheln lassen, ab und zu umrühren nicht vergessen

– Voilà, schon habt ihr ein leckeres Porridge, dass ihr mit dem Obst eurer Wahl (und/oder Nutella) genießen könnt!

Gebackene Topfentorte mit ohne Alles

Was gibt es Schöneres als sich sonntags gemütlich mit einem Kaffee auf die Couch zu fläzen und durch alte Kochmagazine zu stöbern. Beim Durchblättern einer alten GUSTO Ausgabe (10/2013) habe ich dieses Rezept für eine simple gebackene Topfentorte entdeckt.  Ohne Boden, ohne Streusel ohne Alles. Sofort nach gebacken und sofort gegessen. Einfach zu machen und einfach, jedoch unglaublich lecker im Geschmack! Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

Topfentorte

(Tortenring oder Springform mit 22cm – 24cm Durchmesser)

500g Topfen (10% Fett)

125g Joghurt (10% Fett) – im original Rezept wurde Creme fraîche verwendet, ich hatte jedoch keine daheim

50g Staubucker

1 Pkg. Vanillezucker

60g glattes Mehl

40g Weizengries

Schale einer Zitrone und Orange, abgerieben

5 M Eier

60g Zucker

60g geschmolzene Butter

– einen Tortenring oder eine Springform mit Butter auspinseln und mit Mehl ausstreuen

– Backrohr auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen

– Topfen, Joghurt, Staubzucker, Vanillezucker, Mehl, Gries, Orangen- und Zitronenabrieb mit einem Schneebesen verrühren und für 10 Minuten ruhen lassen

– Eiklar und Zucker zu cremigen Schnee schlagen

– Dotter einzeln mit dem Schneebesen in die Topfenmasse rühren und den Schnee mit viel Liebe unterheben

– die fertige Masse in den Tortenring abfüllen und für 35 Minuten backen

Ich hoffe sehr euch schmeckt diese Torte genauso gut wie mir und bin schon sehr gespannt auf eure Kommentare!

Orangen-Gugelhupf mit Zitronenglasur

Endlich ist es so weit. Nach einer ungeplanten, aber absolut notwendigen Blogpause, bin ich nun endlich wieder zurück! Eines kann ich euch sagen, ich hab euch sooooo vermisst! Das Bloggen ist schon lange ein fester Bestandteil in meinem Leben und eine große Leidenschaft für mich. Wie ihr wisst, ist es aber eine sehr zeitaufwendige Leidenschaft, die sich nicht immer mit dem Arbeitsalltag und dem Privatleben vereinen lässt.. Jetzt, wo sich alles wieder halbwegs normalisiert hat, kann ich endlich weiter backen, weiter experimentieren, weiter fotografieren und weiter schreiben :) YAAYY :)

So wie das meistens bei mir ist, richte ich mich beim Backen nach meinen Gemütszuständen.. Gestern hatte ich so große Lust auf etwas ganz Saures, dass ich mich entschieden habe, diesen Orangen Gugelhupf mit Zitronenglasur zu backen. Meine Gelüste wurden voll und ganz befriedigt.. Der Gugelhupf ist frisch, zitronig, mit einem herrlichen Orangengeschmack und sehr saftig in der Konsistenz. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbacken und freue mich jetzt schon sehr auf meinen nächsten Blogpost. Habt ihr zufällig Wünsche oder Anregungen an mich? Vielleicht eine bestimmte Leckerei die ich mal für euch ausprobieren soll oder eine bestimmte Zutat, die ihr schon immer mal verarbeiten wolltet? Nur her damit, ich experimentiere gerne für euch herum! :)

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Vanilla Bean Cake, plain-vanilla

Ab und zu habe ich Lust auf etwas Simples. Etwas ohne Schnickschnack, mit dezentem Geschmack. Beim Stöbern durch meine liebsten Blogs, bin ich auf dieses Rezept hier gestoßen. Vanilla Bean Cake von Linda Lomelino’s Blog, Call-me-Cupcake. Vanille. Mehr braucht es manchmal nicht um etwas ganz vorzügliches zu zaubern. Ich finde es sehr spannend, mich trotz der unzähligen Kombinationsmöglichkeiten, nur auf eine einzige Zutat zu konzentrieren. Wie so oft hat mich auch dieses Rezept von Linda voll und ganz überzeugt. Weicher, saftiger, vanilliger Kuchen mit cremig-vanilliger Buttercreme. Mehr braucht es nicht. Mit dieser Torte habe ich 2 tolle neue Grundrezepte in meine Sammlung aufgenommen.

(Scroll down for the English version of the recipe!)

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New York Black & White Cookies

Zum ersten Mal sind mir diese gigantischen Kekse in einer Folge der Serie Sex and the City aufgefallen. Wisst ihr zufällig welche ich meine? In der sechsten Staffel, wo Carrie und Charlotte im Park sitzen und Mirandas Sohn Brady babysitten. Neben dem super schönen Mantel, den Carrie in dieser Szene trägt, ist mir natürlich auch der riesige schwarz-weiße Cookie aufgefallen den sie isst. Selbstverständlich musste ich diesen auf der Stelle nachbacken und hab mal auf gut Glück drauf losgegoogelt. Entschieden habe ich mich für das Rezept von Stephanie Jaworski.

(Click HERE for the English version of the recipe!)

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Erdbeer-Streusel-Taler mit Zitronenglasur

Mein Backflow hat mich letzte Woche eiskalt im Stich gelassen. Mir sind 2 Rezepte, hintereinander völlig misslungen. Rezepte von Bloggern die ich kenne, und wo ich weiß das Es gute und erprobte Rezepte sind! Also lag es eindeutig an mir.  Das Erste war eine recht simple Torte mit einer Himbeer-Ganache. Es war ein Desaster! Die Kuchenmasse ist völlig ungleichmäßig aufgegangen und die Ganache war fürchterlich im Geschmack. Mein zweiter Versuch waren Boston Cream Pie Cupcakes.. Die waren geschmacklich wirklich sehr lecker, aber dafür ist alles andere schief gegangen. Zuerst sind sie mir in der Silikonform kleben geblieben (in der SILIKONFORM!!), und als ich sie mit Creme Patissier füllen wollte, ist mir der Dressiersack explodiert und ich hatte Creme Patissier in den Haaren auf meiner Kleidung im Dekolteté und in der ganzen Küche verteilt. Wirklich filmreif.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als es mit diesen kleinen Dingern hier funktioniert hat. Einfaches Rezept, toller Geschmack und sehr günstige Zutaten. Das einzige Problem ist der Name.. Mir will einfach kein englischer Name für diese Keksal einfallen. Habt ihr vielleicht Ideen? Danke an die liebe Caro von Zuckergewitter für das oberleckere Rezept!

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Carrot Hazelnut Cake with Lemon Cream Cheese Frosting

Wie sehr ich mich gefreut habe, als das Wiener VOR-Magazin mich fragte, ob ich nicht Lust hätte mit einem meiner eigenen Rezepte in ihrer April Ausgabe zu erscheinen!! Da ich dieses fabelhafte Rezept meinen Lesern außerhalb von Österreich natürlich nicht vorenthalten möchte, habe ich mich entschieden, es auch hier mit euch zu teilen!

Karottenkuchen ist mein aller, aller liebster Kuchen <3 Um die klassisch-amerikanische Version etwas abzuwandeln, habe ich gemahlene Haselnüsse hinzugefügt und die Frischkäsecreme mit etwas Zitrone verfeinert, wodurch das Ganze ein wenig frischer wird. Das Besondere an diesem Kuchen ist der intensive Geschmack. Durch die vielen unterschiedlichen Gewürze und den großen Anteil an Karotten, wird der Kuchen sehr aromatisch und supersaftig! Wenn ihr es denn schaffen solltet, dem Drang sofort reinzubeißen zu widerstehen, esst die Torte erst nach 1-2 Tagen. Umso länger sie Zeit hat durchzuziehen, desto besser wird sie im Geschmack und der Textur!
Hiermit wende ich mich an alle Carrot Cake Neulinge, lasst sofort alles stehen und liegen und backt diesen Kuchen nach. Ich verspreche, ihr werdet es nicht bereuen.

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Topfenstriezel ohne Germ

Wer möchte seine Familie am Ostersonntag mit einem selbst gebackenem Striezel zum Brunch verwöhnen? Es ist kein Germ im Spiel, somit fällt das frühe Aufstehen, dass ewige gehen lassen und mühsame kneten schon mal weg. Also ist man in der Häfte der Zeit fertig und hat trotzdem einen herrlich schmeckenden, luftig leichten, saftigen Striezel. Wie so oft, schmeckt auch dieser hier frisch gebacken mit Erdbeermarmelade und einem großen Heferl Kaffee am Besten.

Mhhhmm dieser Duft der gerade in meiner Wohnung hängt.. einfach unwiderstehlich!

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